Wasserdampfmazeration

Die CauSolyt-Komplexe werden in einer abgewandelten Form der Spagyrik hergestellt. Der Begriff Spagyrik setzt sich aus den griechischen Worten spao "(heraus)ziehen, trennen" und ageiro "vereinigen, zusammen. Das Verfahren bezeichnet die pharmazeutische und therapeutische Umsetzung der Alchemie. Hierbei werden pflanzliche, mineralische, menschliche und tierische Ausgangssubstanzen mit Hilfe der Destillation verarbeitet. Der Destillation geht in der Regel die Mazeration voraus, während der die Substanzen aufgeschlossen werden. Der nach der Destillation verbleibende Rückstand wird nach der Trocknung kalziniert (verascht), an dessen Ende die mineralischen Strukturen zurückbleiben. Der Vereinigungsprozess versteht sich dann der Konjugation des Destillates mit dem Kalzinat als Quintessenz.

Sinn und Zweck dieses Verfahrens ist der Wandlungsprozess einer Substanz, mit dem Ziel das WESENTliche herauszuarbeiten. Die Essenz enthält das WESEN in einer wässrigen Form, das dem Anwender zur körperlichen, psychischen und geistigen Spiegelung angeboten wird. In der Spagyrik geht es darum, großförmige Prozesse, die in der Natur ablaufen, in der Retorte nachzubilden. Die Simulation von Lebensabläufen ist der wesentliche Kern des spagyrischen Prozesses, dessen Ansätze tiefer und weiter gehen als in der Homöopathie.

Im Unterschied zu dem klassischen Verfahren wird im CauSolyt-Verfahren der Rückstand verworfen und nicht mehr zur Herstellung herangezogen, weil das Destillat bereits die Informationen der Substanzen enthält. Wir verwenden auch keinen Ethanol als Mazerationsmittel, sondern zweifach destilliertes Wasser, das aufgrund seiner hohen Osmolarität in der Lage ist, alle biologischen Strukturen aufzuschließen und für die Kopie verfügbar zu machen.

Wir verwenden zur Herstellung unserer Komplexe ein Gerät, das mit gespanntem Wasserdampf destilliert.

Der Apparat wird eigentlich für die Stickstoffbestimmung nach Kjeldahl genutzt. Durch die Verwendung von Wasserdampf als Lösungsmittel werden die Ausgangsstoffe für die Rezeptur mazeriert, d.h. schonend aufgeschlossen und einem kontinuierlichen Kreisprozess unterzogen, bei dem sie ständig in Kontakt mit der Grenzphase zwischen Wasser und Dampf tritt. Bei diesem Verfahren kommt es zu einer Gleichgewichtseinstellung zwischen Dampf und Ausgangsstoffen. Die schließlich in die Dampfphase verschwindenden Wassermoleküle behalten während der Kondensation und des Zurückfalls der schweren Substratmoleküle diese als dreidimensionalen Abdruck. Dieser drückt sich in einer Winkeländerung der Wasserstoffbrücken aus und begründet den Memoryeffekt des Wassers durch Clusterbildung. Neben den Körpersubstanzen werden alle anderen Stoffe ebenfalls destilliert und in den Reaktionskolben beigegeben und nochmals destilliert. Auf diese Weise entsteht ein Heilmittel, das die Informationen als Heilmuster in Form von Wassercluster enthält.

Die Verwendung von Wasser im Gegensatz zum Ethanol birgt eine weitere Besonderheit. Im Ethanol konzentrieren sich die lipophilen also fettliebenden Stoffe, was dazu führt, das sich in der Ethanolphase im Wesentlichen membranständige Strukturen abbilden. Was dabei unterrepräsentiert bleibt sind die intra- und extrazellulären Räume, die im wässrigen Milieu organisiert sind. Umgekehrt werden mit Wasser als Auszugsmittel vorwiegend die hydrophilen Bereiche abgebildet, die sich diesseits und jenseits der Lipid-doppelmembran befinden.

Da die Endprodukte der Herstellung wässrig sind, könnten damit keine zentralnervösen Effekte erzielte werden, weil die Bluthirnschranke den Übertritt wässriger Systeme verhindert. Aus diesem Grunde werden alle Destillate mit einer sogenannten Kupplerlösung versehen, die aus einer definierten Menge Kochsalz, Glukose, Fruktose und Saccharose besteht. Das Kohlenstoffgerüst der Zuckermoleküle wirken lipophil und erlauben die Überwindung der Bluthirnschranke. Da der Einsatz an diesen Hilfsstoffen minimal ist, ist ihre ernährungsphysiologische Wirkung zu vernachlässigen.

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